Das britische Start-up Cosine hat auf der London Tech Week mit Lumen Sovereign ein Modell vorgestellt, das als Großbritanniens erstes souveränes Frontier-Modell beworben wird. Entwickelt wurde es gemeinsam mit einer Koalition großer britischer Institutionen, darunter BT, HSBC, Lloyds, NatWest, LSEG, BAE Systems, Babcock, Leonardo, Thales UK, PwC und das Alan Turing Institute.
Trainiert wird das Modell vollständig auf Isambard-AI, dem Nvidia-gestützten Supercomputer in Bristol, unter Nutzung von Rechenkapazität aus dem britischen Sovereign-AI-Programm mit einem Volumen von 500 Millionen Pfund. Die Datenbasis umfasst proprietäre Datensätze aus mehr als 30 regulierten Arbeitsabläufen der beteiligten Partnerunternehmen.
Besonders ist die technische Zielsetzung: Lumen Sovereign soll vollständig air-gapped innerhalb der eigenen Infrastruktur eines Kunden laufen können, ohne dass Daten nach außen übertragen werden müssen. Der Marktstart ist für Ende 2026 geplant.
Für Unternehmen in stark regulierten Branchen wie Finanzwesen, Verteidigung oder Gesundheitswesen bietet ein solches Modell eine Alternative zu US-amerikanischen oder chinesischen Anbietern, bei denen Datenverarbeitung außerhalb der eigenen Rechtsordnung ein Compliance-Risiko darstellen kann.
Verfolgen Sie die Entwicklung von Lumen Sovereign, insbesondere wenn Ihr Unternehmen in regulierten britischen oder europäischen Branchen tätig ist und lokal betriebene KI-Modelle benötigt.