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Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller SK Hynix hat bei seinem Nasdaq-Debüt einen Kurssprung von 13 Prozent verzeichnet. Der starke Start unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach Speicherchips, die für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle unverzichtbar sind.

SK Hynix zählt neben Samsung zu den weltweit größten Herstellern von High-Bandwidth-Memory-Chips, die in modernen KI-Beschleunigern von Nvidia und AMD zum Einsatz kommen. Der positive Börsenstart spiegelt die Erwartung wider, dass der KI-Boom die Nachfrage nach spezialisierten Speicherlösungen weiter antreiben wird, unabhängig davon, welcher Anbieter am Ende die Frontier-Modelle dominiert.

Für die gesamte KI-Lieferkette ist die Entwicklung bei Speicherherstellern ein wichtiger Frühindikator: Engpässe oder Preissteigerungen bei Speicherchips wirken sich unmittelbar auf die Kosten und Verfügbarkeit von KI-Recheninfrastruktur aus, unabhängig von Fortschritten bei den Modellen selbst.

Unternehmen, die langfristige Verträge für KI-Rechenleistung planen, sollten die Entwicklung der vorgelagerten Chip- und Speicherlieferkette im Blick behalten, da Engpässe dort mit Verzögerung auf Preise und Verfügbarkeit von Cloud-GPU-Kapazität durchschlagen können.

Verfolgen Sie neben den Ankündigungen der KI-Labore auch die Entwicklungen bei Chip- und Speicherherstellern wie SK Hynix, um frühzeitig auf mögliche Kosten- oder Verfügbarkeitsänderungen bei KI-Infrastruktur reagieren zu können.

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Getty Images hat eine mehrjährige Partnerschaft mit OpenAI angekündigt, um seine lizenzierte redaktionelle und Stock-Bildbibliothek in die Such- und Entdeckungsfunktionen von ChatGPT einzubinden. Die Bilder werden mit Quellenangabe angezeigt und ausdrücklich nicht zum Training von OpenAIs Modellen genutzt.

Der Deal folgt einem sogenannten Tollbooth-Modell: Statt offenes Web-Scraping als Bildquelle zu nutzen, erhält ChatGPT über die Partnerschaft Zugriff auf einen rechtssicher lizenzierten, redaktionell kuratierten Bildpool. Das verspricht eine verlässlichere Bildqualität und -herkunft als aus unstrukturierten Websuchen.

Die Vereinbarung entsteht vor dem Hintergrund laufender Urheberrechtsstreitigkeiten von Getty Images sowie der anstehenden Fusion mit Shutterstock. Für Rechteinhaber zeigt der Deal einen alternativen Weg auf: Statt nachträglich gegen unlizenzierte Nutzung durch KI-Systeme zu klagen, lassen sich Inhalte proaktiv zu eigenen Konditionen in KI-Produkte lizenzieren.

Für Unternehmen, die KI-gestützte Bildsuche in eigene Anwendungen integrieren oder selbst Bildmaterial über KI-Systeme beziehen, ist die Herkunft und Lizenzierung der angezeigten Inhalte ein wichtiger Compliance-Faktor. Lizenzierte Quellen wie diese Partnerschaft reduzieren das Risiko urheberrechtlicher Konflikte gegenüber offenem Web-Scraping.

Prüfen Sie bei der Nutzung KI-gestützter Bildsuche, ob die zugrunde liegenden Bildquellen lizenziert sind, insbesondere wenn Sie die Ergebnisse kommerziell weiterverwenden möchten.

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Das KI-Labor Project Prometheus ist mit einer Serie-B-Finanzierung von 12 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 41 Milliarden Dollar aus dem verdeckten Aufbau getreten. Geleitet wird das rund sieben Monate alte Unternehmen von Jeff Bezos gemeinsam mit Vik Bajaj, einem früheren Google-X- und Verily-Veteranen.

Für Bezos ist es der erste CEO-Posten, den er seit seinem Rückzug bei Amazon im Jahr 2021 wieder übernimmt. Das rund 150 Mitarbeiter zählende Unternehmen ist über Standorte in San Francisco, London und Zürich verteilt und positioniert sich damit von Beginn an international statt rein auf den US-Markt fokussiert.

Details zur inhaltlichen Ausrichtung des Labors wurden bislang nur begrenzt kommuniziert. Die Größe der Finanzierungsrunde und die prominente Führungsriege signalisieren jedoch einen ernsthaften Anspruch, im umkämpften Feld der Frontier-KI-Labore eine relevante Rolle zu spielen, neben etablierten Anbietern wie OpenAI, Anthropic und Google DeepMind.

Für Unternehmen, die KI-Anbieter für strategische Partnerschaften evaluieren, lohnt es sich, neue, gut kapitalisierte Marktteilnehmer wie Project Prometheus frühzeitig zu beobachten, auch wenn konkrete Produkte noch ausstehen. Die Kapitalausstattung allein sagt zwar nichts über die technische Qualität aus, signalisiert aber ernsthafte langfristige Ambitionen.

Beobachten Sie die weitere Entwicklung von Project Prometheus und prüfen Sie, sobald erste Produkte verfügbar sind, ob diese eine Ergänzung zu Ihrem bestehenden KI-Anbieterportfolio darstellen könnten.

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