Meta Muse Image: Erstes eigenes Bildmodell startet

Meta hat am 7. Juli mit Muse Image sein erstes eigenes Bildgenerierungsmodell aus den Meta Superintelligence Labs vorgestellt – direkt integriert in Meta AI und schrittweise auf weitere Apps ausgeweitet.

Das Modell nutzt fortgeschrittenes Reasoning, um auch komplexe Prompts zu verstehen, und kann mehrere Fotos nahtlos zu neuen Bildkompositionen verschmelzen. Fertige Ergebnisse lassen sich direkt herunterladen oder in Chats, Storys und Feeds teilen. Voreingestellte Prompt-Vorschläge sollen zudem Nutzern ohne Erfahrung im Prompting den Einstieg erleichtern.

Muse Image treibt auch neue Kreativfunktionen in Instagram und WhatsApp an, mit mehr als 30 zusätzlichen KI-Effekten für Instagram Stories. Eine Funktion, bei der Nutzer öffentliche Instagram-Konten per @-Erwähnung als Bildreferenz einbinden konnten, wurde nach der Veröffentlichung präzisiert: Meta betonte, das Ziel sei ein nützliches Kreativwerkzeug mit Kontrolle darüber, ob öffentliche Inhalte referenziert werden dürfen.

Für Marketingteams eröffnet Muse Image perspektivisch auch Werbeanwendungen: Das Modell soll künftig über Metas Advantage+-Werbetools für Werbetreibende zugänglich sein. Das reiht sich in einen breiteren Trend ein, bei dem große Plattformen Bildgenerierung direkt in bestehende Werbe-Workflows integrieren, statt sie als separates Tool anzubieten.

Wer Bildinhalte für Social-Media-Kanäle produziert, sollte Muse Image testen und prüfen, wie sich die Foto-Verschmelzungsfunktion für konsistente Markenbildwelten nutzen lässt.

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