Meta hat am 9. Juli mit Muse Spark 1.1 sein erstes kostenpflichtiges Entwicklermodell vorgestellt – ein agentisches Modell mit einer Million Token Kontextfenster, das nach Unternehmensangaben auf mehreren Agenten-Benchmarks ganz vorne liegt.
Zuckerberg selbst kündigte das Modell auf der Plattform X an und positionierte es explizit gegen GPT-5.5 und Claude Opus 4.8. Nach internen Angaben belegt Muse Spark 1.1 Platz eins auf Benchmarks wie MCP Atlas, JobBench, Humanity's Last Exam und Finance Agent V2. Auf dem bislang zurückgehaltenen Vals-AI-Harvey-Benchmark für juristische Agenten erreichte das Modell 20 Prozent, gegenüber 11 Prozent bei Anthropics Fable.
Mit dem Modell startet Meta zugleich seine erste öffentliche Entwickler-API in der Vorabversion – zunächst nur in den USA verfügbar, mit 20 Dollar kostenlosem Startguthaben. Muse Spark 1.1 unterstützt Computer-Nutzung auf Desktop, Browser und Mobilgeräten sowie parallele Subagenten-Delegation. Zu den frühen Partnern zählen Replit, Cline und Box.
Der Preis liegt bei 1,25 Dollar pro Million Eingabe- und 4,25 Dollar pro Million Ausgabe-Token – ein aggressiver Einstieg in einen Markt, in dem Meta bislang vor allem als Anbieter offener Modelle bekannt war, nicht als kommerzieller API-Anbieter.
Wenn Sie bereits mit agentischen Modellen arbeiten, lohnt sich ein direkter Test von Muse Spark 1.1 gegen Ihr aktuelles Modell auf realen Aufgaben aus Ihrem Unternehmen, bevor Sie eine Umstellung erwägen.