Wolters Kluwer und OpenAI bauen Healthcare-KI aus

Wolters Kluwer und OpenAI haben ihre bestehende Zusammenarbeit im Bereich generativer KI ausgeweitet. Ziel ist es, KI-Werkzeuge tiefer in professionelle Arbeitsabläufe einzubinden, insbesondere im Gesundheitswesen. Finanzielle Details der erweiterten Kooperation wurden nicht veröffentlicht.

Der Gesundheitssektor zeigt bei der KI-Einführung ein zwiespältiges Bild: Laut einem Bericht von HIMSS und Medscape setzen bereits 86 Prozent der befragten Kliniker, Pflegekräfte und IT-Verantwortlichen KI in ihrer Organisation ein, gleichzeitig nennen 72 Prozent Datenschutz als erhebliches Risiko. Die häufigste Anwendung war mit 36 Prozent die Transkription von Patientennotizen.

Wolters Kluwer bringt für die Partnerschaft umfangreiches Fachwissen aus regulierten professionellen Bereichen wie Recht, Steuern und Gesundheitswesen mit. Die Kombination aus etabliertem Fachcontent und OpenAIs generativer KI-Technologie zielt darauf ab, Anwendungen zu schaffen, die sowohl leistungsfähig als auch fachlich verlässlich sind.

Für Gesundheitseinrichtungen, die KI-gestützte Dokumentation oder klinische Entscheidungsunterstützung einführen wollen, unterstreicht die hohe Datenschutz-Sensibilität der Branche die Bedeutung von Partnerschaften mit etablierten Fachanbietern gegenüber reinen Technologie-Start-ups ohne Branchenerfahrung.

Prüfen Sie bei der Einführung von KI-Werkzeugen im Gesundheitswesen gezielt, welche Partner sowohl technische KI-Kompetenz als auch nachweisliche Erfahrung mit regulatorischen Anforderungen der Branche mitbringen.

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